Veröffentlicht in Romane

Leider nicht mein Ding

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Silvia Avallone erzählt die turbulente und hoch emotionale Geschichte einer Freundschaft zweier Teenagerinnen im Zeitalter sozialer Medien.

Elisa Cerruti, unscheinbar bis zur Unsichtbarkeit, lesend, träumend und Außenseiterin begegnet der quirligen, selbstbewussten und vollkommen durchgestylten Beatrice Rossetti.

Einige Jahre nach ihrer Begegnung schreibt Elisa ein Buch über ihre Freundschaft, in dem sie sich vieles von der Seele schreibt.

Ein muss ich vorrausschicken. Obwohl mich das Buch nicht so richtig packen konnte, habe ich es zu Ende gelesen. Ich habe lange dafür gebraucht, was kein gutes Zeichen ist.

Manchmal glaubte ich die Emotionen der Autorin nachempfinden zu können, aber dann empfand ich die Prosa zu überzogen und habe den Faden oder auch die Intension der Autorin verloren.

Als geübte Belletristik Leserin war dieser Roman für mich wohl doch zu literarisch.

Die Gedanken und auch die Schlussfolgerungen von Elisa über Beatrice konnte ich durchaus nachvollziehen. Ich würde Beatrice wahrscheinlich ähnlich charakterisieren, aber die Emotionalität, Selbsteinschätzungen und Schwärmereien von Elisa haben mich überfordert und fanden kein Verständnis bei mir.

Leider war es kein Genuss, sondern der Wunsch vielleicht doch noch einen Zugang zu Elisa zu finden, haben mich das Buch bis zum Ende lesen lassen.

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