Veröffentlicht in Thriller

Spannend, aber auch ein bisschen hölzern

verschwunden-gebundene-ausgabe-sabine-thiesler🦉 🦉 🦉

Im kleinen Ort Ambra in der Toskana erlebt die provinzielle Polizeistation und Dienstleiter Commissario Neri den Supergau. Der 7-jährige Jonas, der mit seinen Eltern in Ambra seine Ferien verbringt, verschwindet spurlos während eines Stadtfestes. Zum Entsetzen von Neri, der immer wieder von seiner Frau Gabriella angeschoben werden muss, sind bereits mehrere Kinder und Erwachsene in der Gegend spurlos verschwunden.

Ungeachtet der brutalen Verbrechensserie genießt die Immobilienmaklerin Elena Ludwig abenteuerliche, anonyme und sexuelle Ausschweifungen, die ihr zum Verhängnis werden können.

Eigentlich ein spannender italienischer Krimi, thrillerartiges habe ich darin nicht gefunden.

Gestört haben mich allerdings die, meiner Meinung nach, sinnfreien Perversitäten und Tierquälereien. Das konnte den Krimi nicht zum Thriller machen.

Frau Thiesler arbeitet mit vielen Klischees. Da ist der faule, hinter der Zeit zurückgebliebene Commissario Nuri, der sich von seiner Frau die Ermittlungstaktik erklären lassen musss, um ihre Anweisungen dann sofort an seinen auch nicht sonderlich begabten Polizisten weiterzugeben.

Da ist die gelangweilte superreiche Immobilienmaklerin, die sich mittels einer Agentur anonymen Sexspielchen hingibt. Gleich dem kultivierten, reichen Traummann begegnet, aber trotzdem mit den anonymen Spielchen weitermacht.

Und dann………Mehr möchte ich über den Inhalt nicht preisgeben.

Oberflächlich gesehen ließ sich der Krimi gut und flüssig lesen. Einige Dialoge kamen mir ziemlich hölzern vor. Etliche Wiederholungen und zusätzliche Erklärungen sind mir negativ aufgefallen.

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