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Amaya, 30, Muslimin und älteste Tochter marokkanischer Eltern hat jetzt, als ihr jüngster Bruder seine baldige Hochzeit plant, ernste Probleme. Ihre Eltern wollen sie unbedingt verheiraten, natürlich mit einen Muslim. Ihre Mutter meldet sie sogar bei der muslimischen Dating-App Minder an.
Bei ihrem ersten Date mit Ismael, hat er ihr Herz noch nicht betören können. Beim zweiten Date mit ihm lernt sie dessen Freund Daniel kennen. Bei Daniel hat es sofort gefunkt. Jetzt fangen die Probleme erst richtig an.
Abla Alaouri gibt einen kleinen Einblick in die Probleme junger, moderner Musliminnen.
Mit viel Humor, aber auch mit viel Liebe zu ihrer Familie und ihren Wurzeln versucht Amaya sich durch ihren Alltag zu kämpfen.
Die Sprache, Erzählweise und die Dialoge sind authentisch und mit Humor, manchmal auch Galgenhumor versetzt. Die Schilderung der kulturellen Unterschiede und wie jeder damit auf seine eigene Weise umgeht, fand ich sehr interessant.
Aber die absolut fehlende Fähigkeit, Probleme zu erkennen und Wege zur Lösung zu finden, von Seiten Amayas war streckenweise eklatant und ging mir auf die Nerven. Auch wenn man ihre Ängste nachvollziehen kann, haben ihre Lügen doch fast alles kaputt gemacht.
Ich fürchte, in der Realität hätte es dieses Happy End nicht gegeben.
Doch was soll’s, nett, denn einen kleinen Einblick haben wir trotzdem bekommen, und unterhaltsam war es.
