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Zur Zeit der traditionellen Sonnwendefeuer im Karwendel Ende Juni entstehen in den Tälern diesseits und jenseits der Grenze mehrere Feuer, die vermutlich auf Brandstiftung zurückzuführen sind.
Während Oberkommissarin Alexa Jahn die genauen Umstände eines Fahrzeugbrandes nach einem Unfall zu klären versucht, kommt es auf der österreichischen Seite zu weiteren Brandanschlägen, die von Chefinspektor Bernhard Krammer untersucht werden.
Vater und Tochter ergreifen dieses Mal schnell die Möglichkeit sich über die Fälle auszutauschen, denn die Fälle könnten zusammenhängen.
Das ist wieder ein spannender und auch etwas gruseliger Grenzfall von Frau Schneider.
Oberkommissarin Alexa Jahn und Chefinspektor Bernhard Krammer sind mittlerweile liebgewordene, wohlbekannte Protagonisten. Es ist fast wie ein Nachhausekommen beim Lesen ihres fünften Falls.
Aufgefallen ist mir dieses Mal, dass die Beiden, Vater und Tochter, sich deutlich näherkommen. Sie vertrauen einander, sind stolz auf ihr Gegenüber und tauschen sich aus, was ihrer Ermittlungsarbeit natürlich sehr entgegenkommt.
Als treue Leserin aller vier Bände, die vier Mal mit Cliffhangern in der Buchreihe zu kämpfen hatte, bin ich jetzt davon verschont geblieben. Vielleicht hat es genützt, dass ich mich letztes Jahr anlässlich der Leipziger Buchmesse mit Frau Schreiber unterhalten konnte und ihr mein Leid geplagt habe.
Auch im fünften Fall erfahren wir viel über die Landschaft, Bräuche und Aberglauben im Grenzgebiet. Die lebendige Schreibweise lässt uns Leser mitten im Geschehen sein. Viel zu schnell hat man das Buch durch und muss wieder ein Jahr auf Neuigkeiten aus dem Grenzland warten. Ich freue mich schon jetzt auf den neuen Fall.
