Veröffentlicht in Hörbücher

Von Rache getrieben

🦊 🦊 🦊 🦊 🦊

Fallanalytiker Max Bischoff und Handschriftenexperte Marvin Wagner sind mit den letzten Vorbereitungen für die Eröffnung ihrer gemeinsamen Detektei „WaBi Investigations“ beschäftigt, als ihnen bereits der erste Fall zugetragen wird.

Der 9-jährige Sohn eines Richters wurde entführt. Der wegen einer ähnlichen Entführung im Gefängnis sitzende Rainer Klinke, befürchtet, Nachahmer zu der Tat inspiriert zu haben, weil der Entführer des 9-jährigen Jungen Kontakt mit Klinke aufgenommen hatte, um ihm mitzuteilen, dass er sich nicht bei der Bestrafung der Richter erwischen lasse.

Bischoff und Wagner stehen vor einem kniffeligen Fall.

Arno Strobel glänzt in seiner Bischoff/Wagner-Reihe durch sehr viel Spannung, gepaart mit plötzlichen und unerwarteten Wendungen. Nur Dietmar Wunder, der auch Synchronsprecher von James-Bond-Darsteller Daniel Craig ist, kann mit seiner Stimmfarbe da noch einen Thrill oben draufsetzen. Ich liebe es!

Max Bischoff und Marvin Wagner kennt man bereits aus 4 Büchern, aber trotzdem lässt Arno Strobel uns immer noch neue Facetten entdecken.

Wieder einmal dürfen wir Max Bischoff dabei beobachten, wie er sich in die Gedanken des Täters hineinversetzt, was ihn jedes Mal ein Stückchen weiter in seinen Ermittlungen bringt. Dieses Mal werden die Beiden von einer externen Person unterstützt, eine unverzichtbare Hilfe bei der Internetrecherche, aber zwischendurch wirkt auch er verdächtig.

Obwohl Max Bischoff in diesem Fall eng mit seinen ehemaligen Kollegen Böhmer zusammenarbeitet, führen Ihre Ermittlungen immer wieder in eine Sackgasse, was den Spannungsbogen aber nicht absacken lässt. Als Leser fiebert man mit, rätselt, versucht zu kombinieren, aber auf diese/n Täter/in wäre ich nie gekommen und dass, obwohl er /sie nicht einfach zum Schluss aus den Hut gezaubert wurde.

Strobels Mörderfinder packen den Leser mit den ersten Zeilen und lassen ihn selbst nach der Lösung des Falls nicht los. Dieser 5. Fall für Bischoff und Wagner lässt den Leser nachdenklich zurück.

Chapeau Herr Strobel!

Hinterlasse einen Kommentar