Veröffentlicht in Krimis

Ziemlich zäh und anstrengend

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Ein Giftmord in einem Sterne-Restaurant schlägt hohe Wellen auf Bornholm. Ausgerechnet Maren Fabricius, die Partnerin vom Insel Kommissar Lennart Ibsen, steht unter Verdacht.

Das Opfer ist ein hochdekorierte und hochgelobter Fernseh-Koch, der ehemalige Partner von Maren und jemand, der sie wieder ins Fernsehstudio zurückholen wollte.

Und er wurde in ihrem Restaurant vergiftet.

Eigentlich ist es ein interessanten Plot, aber mir fehlte in den ersten dreihundertfünfzig Seiten die Spannung.

Das ganze Herumgeplänkel, „Kann meine Partnerin eine Mörderin sein? Nein, oder doch…“

„Warum halten meine Mitarbeiterinnen mich von dem Fall fern? Warum nur, wie kann ich jetzt an Informationen kommen?“ Trotzdem bringen ihn seine privaten Ermittlungen nicht weiter, aber er jammert, ist beleidigt, verdächtigt immer mal wieder doch seine Partnerin.

Ich glaube, Michael Kobr hat mehr Seiten über die Befindlichkeiten seines Kommissars geschrieben als über die Klärung des Mordfalls.

Auf den letzten fünfzig Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es kommt zu wirklich guten und nachvollziehbaren Lösungen.

Aber die ersten dreihundertfünfzig Seiten machten es mir schwer bei der Sache zu bleiben.

Wirklich überrascht und erfreut haben mich die Rezepte auf den letzten Seiten. Die Zutatenliste und die ausführliche Beschreibung der Zubereitung sind es wert nachgekocht und nachgebacken zu werden.

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