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Auf Föhr ereignete sich eine Familientragödie. Die Ermittlungen zu einem erweiterten Suizid, eine Mutter hatte sich und ihre zwei Kinder getötet, wurden von der Kripo Flensburg schnell abgeschlossen.
Kriminalrätin Nielsen stellt, nach Beschwerden des Vaters der Frau, ihr bestes Team zusammen, weil nach einer Obduktion Anzeichen für einen Dreifach-Mord vorliegen.
Nach den ersten Ermittlungen stellen Lena Lorenzen und ihr Team schwere Versäumnisse der Kollegen aus Flensburg fest.
Da ich schon mehrere Krimis von Anna Johannsen gelesen habe, stellte sich mir nach wenigen Seiten ein Gefühl, wie Nachhause kommen ein. Ehemalige Kollegen von Lena, die einige Zeit pausiert hatten, werden wieder eingeführt und private Probleme angerissen.
Die Ermittler in Anna Johannsens Krimis werden immer als Menschen mit Stärken, Fehlern und Privatleben dargestellt. Das gefällt mir gut. Somit kann man bei jedem neuen Band aus der Reihe die Entwicklungen der einzelnen Ermittler mitverfolgen.
Obwohl das vorliegende Verbrechen eine entsetzliche Tragödie ist, ist der Krimi im Verlauf ziemlich gewaltfrei. Es wird in alle Richtungen ermittelt, verschiedene Personen werden ins Visier genommen und manche Sackgasse erreicht. Stets versucht man als Leser mit zu ermitteln, verliert zwischendurch den Überblick, wird aber gut unterhalten und sicher durch die Unwägbarkeiten der Ermittlungen geführt.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus der Reihe.
