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Isak und seine Freundin Madde werden überraschend von Isak Vater nach Gotland eingeladen. Isak, der bei seinem Großvater aufgewachsen ist, möchte eigentlich nichts mehr mit seinen Vater zu tun haben. Zwanzig Jahre vorher hat er nur knapp einen Brand in ihrem Ferienhaus überlebt, aber seine Mutter und seine kleine Schwester verloren. Sein Vater hat sich danach nicht um ihn gekümmert, also warum jetzt?
Das Buch hat ungefähr 400 Seiten. Während der ersten 200 Seiten hatte ich absolut nicht das Gefühl einen Thriller zu lesen. Sämtliche Befindlichkeiten von Isak vor und nach dem Unglück wurden ausgebreitet. Was folgte war seine Gefühlslage während seines Gotland Besuchs. Da er zwischenzeitlich aus einer Gefängniszelle berichtete, baute sich ganz allmählich im Hintergrund Spannung auf, da ich als Leser wissen wollte, wie es dazu kam.
Aber als einen Thriller würde ich dieses Buch nicht betrachten.
Der Schreibstil gefiel mir. Die unerwarteten Wendungen waren interessant und vor allem nachvollziehbar.
Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben, aber in meinen Augen ist es kein Muss. Empfehlen würde ich es nur bedingt.
