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Zagreb: Ein junger Mann wurde im Park einer psychiatrischen Klinik erstochen aufgefunden.
Bei den Ermittlungen stellen Inspektor Branko Rakitic und sein Kollege Marko Ancic schnell fest, dass sich alles um Politik und Parteien dreht.
Der Ermordete war Vorsitzender einer rechtsextremen Jugendbewegung, wollte diese aber verlassen. Während der Patient, der sein Freund war und den er regelmäßig besuchte, sich einbildete, der Pudel von Ante Pavelic zu sein.
Keine leichte Aufgabe.
Es war auch keine leichte Aufgabe für mich, dieses Buch zu lesen. Die politischen Verhältnisse, auf die sich Edo Popovic ständig bezieht und die auch wichtig für die Ermittlungen waren, sind mir nicht bekannt. Auch bei den vielen für mich fremdartigen Namen fehlte mir schnell die Zuordnung. Für meine Unkenntnis kann der Autor nichts, aber es hat natürlich meinen Lesegenuss und meine Beurteilung beeinflusst.
Es hatte einen gewissen Charm, wie Inspektor Rakitic sich durch alle Beeinflussung, Einschüchterung und Druck von oben durch diese Ermittlung schlängelt. Mal übt er selbst Druck aus, mal zeigt er Verständnis und versucht eine Verbindung zu den Zeugen bzw. Verdächtigen aufzubauen.
