Veröffentlicht in Romane

Absolut nicht mein Ding

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Zwei Brüder Peter und Iwan, die ungleicher kaum sein können, versuchen jeder auf seine Art den Tod des geliebten Vaters zu verarbeiten.  Peter, der charismatische, aber desillusionierte Menschenrechtsanwalt, verliert seinen Halt, trinkt immer mehr und pendelt zwischen seiner Partnerin Naomi, eine junge Studentin und seiner ersten Liebe Sylvia hin und her.

Iwan, der ersthafte und introvertierte Schachspieler, lernt nach einem anstrengenden Simultan-Schachturnier die frisch geschiedenen Margeret kennen. Trotz des großen Altersunterschied verlieben sich die Beiden ineinander, aber zumindest Margret traut dieser Liebe nicht wegen des Altersunterschieds. Beide Brüder treiben zwischen Liebe, Hass, Reue und der Suche nach dem Sinn des Lebens hin und her.

Ich habe mich wirklich bemüht. Nach dem ersten Schock über die ellenlangen, atemlosen Sätze habe ich mich durchgekämpft bis etwa zur Mitte des Romans. Dann habe ich aufgegeben.

Diese endlosen Sätze, manchmal vollkommen zusammenhangslos aneinandergereiht, haben mich teilweise überfordert und vor allem ermüdet. Die Geschichte fand ich sehr interessant. Die ungleichen Brüder, die auch mit dem Tod des Vaters verschieden umgehen, das erhoffte wieder Zusammenwachsen der Beiden, haben mich vom Klappentext her neugierig gemacht.

Ich hatte vorher kein Buch von Sally Rooney gelesen, was mich unvorbereitet in dieses Buch getrieben hat. Leider

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