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Die junge Phyl lebt noch bei ihren Eltern. Diese werden von einem ehemaligen Kommilitone ihrer Mutter besucht. Der Journalist Christopher beeindruckt Phyl mit seinem politischen „Durchblick“. Er will einen politischen Zirkel, der die Regierung in rechtsextreme Richtung drängen will, entlarven. Zu Recherchezwecken nimmt er an einen Kongress in einem alten Herrenhaus teil. Dort tagt diese Gruppierung hinter verschlossenen Türen. Als Christopher seine Triumpf Karte gegen einen alten Kommilitone, der diesem Zirkel angehört, aufdeckt, liegt er am nächsten Morgen ermordet in seinem Zimmer.
So weit so gut, bis zu diesem Punkt kann man mit gutem Willen noch einen Handlungsverlauf erkennen, aber dann wird das Leben eines Autors, der nach seinem Tod der rechten Szene zugeordnet wird, ausführlich beschrieben und von Experten kommentiert. Anschließend folgt das umfangreiche Tagebuch eines anderen Kommilitonen, der die gemeinsame Studienzeit und die Charaktere einzelner Mitstudierenden analysiert. Danach interessierten mich Mord und Tatverdächtige gar nicht mehr und ich hatte des Eindruck den Autor auch nicht mehr.
Die Sprache und der anfängliche Schreibstil haben mir gefallen, der Rest absolut nicht.
