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In nahezu poetischem Schreibstil wird anhand der Familiengeschichte des Barons Lázár der Untergang der Habsburgerreichs erzählt.
Mit der Geburt Lajos von Lázár endet das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn. Der Nationalsozialismus, von Deutschland überschwappend, und der zweite Weltkrieg vertreiben und verfolgen nicht nur die jüdische Bevölkerung, sondern auch den Adel von seinen Gütern. Die Söhne und Enkel dieser Generation müssen lernen mit der neuen Situation fertig zu werden.
Der vermeintliche poetische Schreibstil hat mir sehr zu Schaffen gemacht.
Im Laufe des Romans erhielt ich immer mehr den Eindruck, dass der männliche Nachwuchs der Barone psychisch sehr labil ist. Sie lebten größtenteils in ihrer eigenen instabilen Welt. Sie konnten mit dem enormen politischen Umbruch nicht umgehen und wurden von den Veränderungen überrascht.
Für mich unverständlich war, dass das gestörte Liebewerben und Liebesleben genauer geschildert wurden als das geschichtliche Umfeld und die beträchtlichen Umwälzungen.
Es tut mir leid, aber das Buch hat mich weder fesseln können, noch hat es mich in irgendeiner Weise berührt.
Schade.
