Veröffentlicht in Thriller

Gelungener Auftakt zur neuen Thriller-Reihe

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In Kopenhagen wird eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt. Der Tote wurde eingefroren und auf makabre Weise mit antiken Gegenständen wie ein Schaustück in Szene gesetzt. Das Ermittlerduo Sara Severin und Janus West steht vor einem rätselhaften Fall, der ihnen alles abverlangt.

 

 

Tobias Bukkehave gelingt mit diesem Roman ein insgesamt sehr überzeugender Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, und die kurzen Kapitel sorgen für eine angenehme Dynamik beim Lesen. Besonders gelungen fand ich die gelegentlichen Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, die der Geschichte eine zusätzliche Brisanz verleihen. Allerdings waren mir die Beschreibungen der zugerichteten Leichen stellenweise etwas zu nah am Exzess und schlichtweg zu hart. Sehr gut gefallen hat mir die Ausarbeitung der Hauptfigur Sara Levin. Die Einblicke in ihr berufliches und privates Umfeld, insbesondere der emotionale Ballast rund um ihren im Gefängnis sitzenden Vater, verleihen ihr eine greifbare Tiefe. Über vier Fünftel des Buches hinweg war ich absolut gefesselt. Im letzten Fünftel schlichen sich dann jedoch leider einige Ungereimtheiten in die Handlung ein, die den bis dahin hervorragenden Gesamteindruck etwas schmälerten und eine Höchstwertung verhinderten. Dennoch lässt dieser starke Start auf eine sehr gute Fortsetzung hoffen. Meine Bewertung: Ein fesselnder und gelungener Reihenauftakt, der trotz kleiner Schwächen auf dem Schlussmeter große Lust auf den nächsten Band macht.

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