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Am dänischen Strand wird die Leiche des Norwegers Henrik Zarl angeschwemmt. Ein rätselhafter Fund, denn vor acht Jahren wurde sein ehemaliger Freund Oskar für dessen vermeintlichen Mord zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt. Nun ist klar, dass Henrik damals gar nicht tot war. Der suspendierte Kommissar Anton Brekke übernimmt diesen auf den ersten Blick unlösbaren Fall. Rückblicke auf den Aufstieg der beiden Männer, Henrik und Oskar, in der Drogenszene zeichnen dabei ein erstaunlich kluges und empathisches Bild von Oskar und werfen neues Licht auf die damaligen Geschehnisse.
Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gepackt. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven liest sich die Geschichte sehr dynamisch. Als Leser erhält man durch die Einblicke in die verschiedenen Figuren oft einen besseren Durchblick als der Ermittler selbst. Der Spannungsbogen hält durchgehend an, auch wenn manche kleinen Einschübe zunächst unverständlich wirken. Im Laufe der Handlung löst sich jedoch alles schlüssig auf. Ein durchdachter Fall, bei dem man wirklich bis zum allerletzten Satz aufmerksam bleiben muss, um das Ganze vollständig zu begreifen, denn der letzte Satz gab mir doch noch einiges zurückzuverfolgen.
Meine Bewertung:
Ein vielschichtiger und fesselnder Thriller, der mit stetigen Perspektivwechseln und klugen Wendungen überzeugt.
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