Veröffentlicht in Thriller

Wieder ein gelungener Politthriller

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Carla ist Praktikantin in der Lokalredaktion der Düsseldorfer Morgenpost. Als sie bei einer vermeintlich kleinen Polizeimeldung über einen Einbruch in die Räume einer russischen Exilzeitung genauer nachhakt, stößt sie auf ein gefährliches Komplott. Ihr zuständiger Redakteur zeigt daran wenig Interesse, doch der erfahrene Erfolgsjournalist Jan Koller unterstützt sie schließlich bei der Recherche. Bald müssen beide erkennen, dass sie sich in ein Netz aus deutschen und europäischen Geheimdiensten verstrickt haben, die massiven Druck ausüben, um weitere Nachforschungen im Keim zu ersticken.

Horst Eckert war vor zwei Jahrzehnten selbst als Journalist tätig, und dieses fundierte Hintergrundwissen prägt den gesamten Roman. Besonders beeindruckt hat mich, wie präzise und unaufgeregt der Autor die Realität moderner Zeitungsbetriebe zeichnet. Der ständige Spardruck, KI-Journalismus, Fusionen und die Ausdünnung von Redaktionen führen dazu, dass investigative Recherchen gegen Politik und Geheimdienste im Alltagsgeschäft kaum noch möglich sind.

Diese gelungene Mischung aus authentischem Blick hinter die Kulissen der Medienwelt und einer packenden, vielschichtigen Handlung hat mich von Anfang an fasziniert.

Meine Bewertung: Ein vielschichtiger und brisanter Politthriller, der noch lange nachwirkt. #diepraktikantin #horsteckert #politthriller #thriller #buchrezension #elvirasbücherkiste #buchblog #germanbookstagram #leseempfehlung #büchereule #lesestoff #buchliebe #journalismus #heyneverlag

 

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