Veröffentlicht in Krimis

Berührend und spannend

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Ein gewaltiges Unwetter bricht über das Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich herein und erinnert in seinen dramatischen Ausmaßen an die Katastrophe im Ahrtal. Während Oberkommissarin Alexa mitten in den Unwettermassen feststeckt, sucht Kommissar Klammer auf der österreichischen Seite verzweifelt nach fünf vermissten Jugendlichen. Die Rettungskräfte kämpfen gegen die rasch steigenden Fluten und gegen die Zeit, während die Naturkatastrophe parallel einen vielschichtigen Kriminalfall freilegt.

Ich liebe diese Serie einfach. Neben den stets spannenden Kriminalfällen schätze ich besonders die stetige Annäherung im Vater-Tochter-Verhältnis zwischen Klammer und Alexa.

In diesem sechsten Band unterstützen sich die beiden wieder gegenseitig, was der Geschichte eine schöne Tiefe verleiht. Sehr berührt hat mich auch, wie Alexa ihren Kollegen Hubert endlich schätzen lernt und seine große Einsatzbereitschaft bewundert.

Anna Schneider erzählt die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln und fängt die Nöte der Einsatzkräfte eindringlich ein. Man spürt hautnah, wie die Helfer bei einer solchen Katastrophe weit über ihre menschlichen Grenzen hinausgehen müssen. Die Briefe, die eine eingesperrte verzweifelte Mutter an ihre Tochter schreibt, geben dem Krimi noch eine andere Perspektive, die einen weiteren Kriminalfall aufzeigen.

Auch die regionale Atmosphäre im Grenzgebiet wird wieder hervorragend eingefangen. Meine Bewertung: Ein vielschichtiger und hochspannender Kriminalroman mit großem Gefühl für die Figuren.

 

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