Veröffentlicht in Thriller

Horror statt Thriller

 

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Ein stetig wachsendes Grauen bestimmt die Handlung in diesem Roman. Nach einem schweren Trauma und Verlust flüchtet die Kinderbuchautorin Anne aus New York auf das Land, um Ruhe zu finden. Doch die vermeintliche Idylle trügt. Seltsame Ereignisse häufen sich in ihrem Umfeld, und schließlich gerät ihr eigener Sohn in schwere Lebensgefahr.

 

 

 

Das Buch wird als Thriller angekündigt, entwickelt sich im Verlauf aber stark in Richtung Mystik und Horror. Der Schauplatz in der Kleinstadt wird anfänglich sehr ausführlich und stellenweise etwas langatmig geschildert, vor allem, was das alte Eisenbahngeschäft angeht.

Barclay arbeitet mit zwei Erzählsträngen, die lange unverknüpft nebeneinanderstehen. Als sich herausstellt, dass sie Jahrzehnte auseinanderliegen, habe ich mich gewundert, warum der ältere Strang um den eher naiven Dorfpolizisten Harry so akribisch beleuchtet wurde. Ich hatte bis zuletzt eine wichtigere Rolle für ihn erwartet.

Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten, auch wenn Horrorgeschichten grundsätzlich nicht mein bevorzugtes Genre sind.

Ein unterhaltsamer Ausflug ins Mystery-Genre mit leichten Längen. #buchrezension #thriller #mystery #linwoodbarclay #kommspielen #bücherkiste

 

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