Veröffentlicht in Krimis

Åre, die Vierte, wieder unterhaltsam und spannend

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Sechs Studenten verbringen ihre Ski-Ferien in einem luxuriösen Ferienhaus in Åre.

Während sie ausgelassen feiern, entwickeln sich immer mehr Spannungen untereinander.

Am nächsten Morgen wird die entkleidete Leiche einer der Studentinnen draußen im Schnee entdeckt.

Die verbliebenen jungen Leute verdächtigen sich gegenseitig. Keiner kann beweisen, was er in der Nacht gemacht hat. Die Ermittlungen werden von Hanna Ahlander und ihren Kollegen aufgenommen.

In der folgenden Nacht brennt das angegliederte Gästehaus.

Ich liebe die Hanna-Ahlander-Serie von Viveca Sten.

Neben den spannenden Kriminalfällen, mit jede Menge Verdächtigen, wird Hannas, Daniels und Antons Privatleben thematisiert. So spannend wie die Kriminalfälle sind auch zuweilen die Privatleben der Ermittler.

Die Gruppe der Studenten kann unterschiedlicher kaum sein. Es treffen der reiche, erfolgsverwöhne junge Mann, im Ferienhaus seiner Eltern logieren alle, auf mittellose Nacheiferer und geschmeichelte ebenfalls mittellose, junge Frauen. Und alle wollen es richtig krachen lassen. Die einzelnen Charaktere werden von Viveka Sten detailliert beschrieben. Nebenan die Nachbarn sind jedenfalls wenig angetan von der lauten, feiernden Gruppe und ärgern sich schon lange Zeit über die „Verschandelung der Landschaft“ durch den Bau des Luxus-Klotzes vor ihrer Aussicht.

Eigentlich hat jeder ein Motiv und auch die Gelegenheit, aber alle lügen.

Die Verdächtigungen gehen in alle Richtungen und nur durch gute Polizeiarbeit der Truppe um Hanna, Daniel und Anton kommt man der Lösung langsam näher. Mit den Erkenntnissen von zahlreichen Befragungen kann man sich als Leser seine eigenen Gedanken zum Fall machen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

PS: Die ersten beiden Bände der Åre-Morde sind verfilmt worden. Haben mir gut gefallen.

 

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