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Schicksalhaftes Wiedersehen

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Als der Bielefelder Kriminalkommissar Dominik Domeyer seine Jugendliebe Kim auf Norderney wiedertrifft, flammen die Gefühle wieder auf, doch Kim ist gebunden.

Neben der Arbeit in ihrem Laden, pflegt sie ihren querschnittsgelähmten Mann Lars.

Als Lars plötzlich stirbt, fangen Dominiks Probleme an. Einerseits ist seine Liebe jetzt frei und sie könnten nach einer angemessenen Trauerzeit ihr gemeinsames Leben genießen. Andererseits kann Dominik nicht sofort seinen Arbeitsplatz und sein Leben in Bielefeld hinter sich lassen. Kim aber wird ungeduldig, misstraut seiner Liebe und wendet sich gegen ihn.

Was für ein spannender Krimi!

Dieses Mal wurde auf Norderney und Aurich ermittelt.

Die Ermittlungen zum Tod von Kims Ehemann berühren Dominiks Privatleben und wir erfahren viel über sein Gefühlsleben und sein privates Umfeld. Sein Umfeld bleibt dabei nicht vor Übergriffen in schriftlicher sowie zerstörerischer Form verschont.

Die einzelnen Eingriffe und Verleumdungen sind so massiv, dass ich meine Beobachter Position verlies und ständig zwischen Empörung und der Gewissheit, dass ich weiß, wer dahintersteckt, hin und her pendelte. Heike Rommel schickt uns Leser gekonnt in verschiedene Richtungen der Verdächtigungen und jeder Richtungswechsel ist glaubhaft und nachvollziehbar.

Dominik Dommeyer fällt von einem Gefühlschaos ins andere, genauso wie der Leser.

Ich könnte noch viele Szenen anführen, die für mich diesen Krimi besonders gemacht machen, wie zum Beispiel Frau Rommels gründliche Recherche auf Norderney, wo sich die Protagonisten an vielen mir gut bekannten Stellen getroffen haben, aber ich möchte nicht zu viel spoilern.

Kurz gesagt, der Krimi ist spannend, kurzweilig und nicht nur für Lokalkrimi-Fans äußerst lesenswert.

Ich freue mich auf den nächsten Norderney Krimi.

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