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Ein spannender, tiefsinniger Hamburg-Krimi

 

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In der Speicherstadt wird in der Nacht ein Obdachloser mit einem Bolzenschussgerät ermordet. Diesem heimtückischen, brutalen Mord wird noch die Krone aufgesetzt, indem der Täter einen Zettel hinterlässt, mit dem Text: „In Hamburg sagt man Tschüs! Lieblingsleiche Nr.1“

Die Kommissare Dörte Eichhorn und Thies Knudsen vermuten, dass diese Tat erst der Anfang einer Serie sein wird. Perfiderweise werden die Morde mit winzigen präparierten Figuren im Miniatur Wunderland angekündigt.

Dies ist bereits der 3. Hamburg-Krimi, den ich von den beiden Autoren lese und sie begeistern mich wieder einmal mehr. Zufällig war ich, Niederrheinerin, einige Tage in Hamburg, während ich das Buch gelesen habe. Ich konnte direkt den Hamburg-Wibe, den die beiden Autoren als echte Hanseaten vermitteln, genießen. In der Strandperle mit den Füßen im Sand las ich von einer Verfolgungsjagt bis zum „Alten Schweden“ bei Sturm und Regen.

Die Ermittlungsarbeit wird genau beschrieben, aber immer wieder von Geschichten um La Lotse, Oke Andersen, unterbrochen oder in neue Bahnen gelenkt. Die sich anbahnende Beziehung zwischen Dörte und Thies wird ganz hanseatisch tiefgestapelt.

Die hohe Emotionalität nach der Entführung wird gnadenlos weitergegeben, sodass beim Lesen manche Träne kullerte. Man kann sich ohne Probleme in La Lotse verlieben und ins Hanseatische fallen lassen.

Die beiden Autoren sind ein Glücksgriff für jeden Hamburg-Krimi-Liebhaber.

Ich freue mich schon auf den Nächsten.

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